Recurrent Language Proficiency Check

Wer bereits über ein Language Proficiency Endorsement Level 4 verfügt, welches nicht länger als drei Jahre abgelaufen ist, kann den Check während eines Fluges mit einem Language Proficiency Assessor ablegen. Dies geschieht im sogenannten “Recurrent Language Proficiency Check”. Diesen kann man mit einem EASA-Trainingsflug, einem Saison-Checkflug oder einem anderen Trainingsflug kombinieren. Als Language Assessor nehme ich gerne Ihren Language Proficiency Check ab, egal ab welchem Flugplatz und mit welchem Flugzeug. Kontaktieren Sie mich per Mail, um einen Termin zu vereinbaren.

Die Prüfung setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

  1. Listening Comprehension And Use Of Standard Phraseology
  2. Speaking Ability

Listening Comprehension and Use of Standard Phraseology

Dieser Teil des Recurrent Language Proficiency Checks findet während dem Flug statt. Ziel ist es, zu überprüfen, ob der Pilot die ATC-Anweisungen versteht und befolgt und ob er während allen Phasen des Fluges in gewohnten und unerwarteten Situationen effektiv kommunizieren kann. Dabei soll die korrekte “Standard Phraseology”, in der Schweiz als “Voice” bezeichnet, sowie falls nötig “normales” Englisch verwendet werden.

Während dem gesamten Flug inklusive Briefing und Debriefing kommunizieren Kandidat und Assessor in Englisch, wobei auch überprüft wird, wie gut der Pilot den Assessor versteht. Zusätzlich bietet dies die Möglichkeit, sich optimal auf den Speaking Ability Teil vorzubereiten, welcher nach dem Flug stattfindet, und sich zusätzlich daran zu gewöhnen, Englisch zu sprechen.

Einige Hinweise:

  • Der Start- oder der Landeflugplatz soll innerhalb einer CTR liegen.
  • En-route soll falls möglich ein Crossing durch einen kontrollierten Luftraum erfolgen.
  • Das BAZL legt für den Flug keine minimale Flugzeit vor.

Speaking Ability

Nach dem Flug muss der Pilot zeigen, dass er fähig ist, über aviatik-bezogene Themen kommunizieren zu können. Das ganze beginnt mit dem Beschreiben eines Bildes. Danach stellt der Assessor Fragen zu anderen Themen rund um die Luftfahrt. Dieser Teil dauert zehn bis fünfzehn Minuten.

Das Bild könnte zum Beispiel so aussehen:

Kleinflugzeug nach einer Bruchlandung mit davor posierenden Piloten. Beispielbild, welches man am Recurrent Language Proficiency Check beschreiben müsste.

Beispielbild für den Speaking Ability Teil des LPC. Quelle: aviation-safety.net

Und mögliche Fragen dazu:

  • Please describe what you see in this picture.
  • What could have happened?
  • How could the aircraft be transported in order to repair it?
  • What would have to be repaired in order to make the airplane airworthy again?
  • Do you like to or would you like to fly an airplane with a retractable gear? Why (not)?
  • Did you ever have to worry about running out of fuel? Why (not)?

Vorbereitung auf den Recurrent Language Proficiency Check

Sie sind sich nicht sicher, ob ihr Englisch (noch) gut genug ist, um den Recurrent Language Proficiency Check zu bestehen? Dann bereiten Sie sich online auf flighttraining.ch auf den Test vor. Weitere Informationen zur Vorbereitung finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass Checks nicht von dem Assessor abgenommen werden können, der Sie dafür vorbereitet hat.

Wichtige Hinweise

  • Beide Prüfungsteile müssen bestanden werden, damit man den entsprechenden Eintrag in die Lizenz erhält.
  • Die BAZL-Gebühren für die Prüfung betragen 75 CHF.
  • Wird der LPC auf einem privaten Flugzeug gemacht, betragen die Kosten für die Fluglehrerzeit 87 CHF pro Stunde (Briefing, Flug und Debriefing ohne Speaking Ability Teil und Administration).

Weitere Infos finden Sie auch auf der BAZL-Homepage.